Wie viele Menschen gibt es in Südamerika?
Als viertgrößter Kontinent der Welt hat die Bevölkerung Südamerikas schon immer große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In den letzten Jahren haben sich mit den Veränderungen in der globalen demografischen Struktur und der wirtschaftlichen Entwicklung südamerikanischer Länder auch die Bevölkerungsdaten der Region erheblich verändert. In diesem Artikel wird der Bevölkerungsstatus Südamerikas anhand der neuesten Daten aus mehreren Dimensionen analysiert.
1. Gesamtbevölkerung Südamerikas

Im Jahr 2023 beträgt die Gesamtbevölkerung Südamerikas etwa 438 Millionen, was 5,6 % der Weltbevölkerung entspricht. Im Folgenden finden Sie die Bevölkerungsdaten jedes Landes in Südamerika:
| Land | Bevölkerung (Millionen) | Anteil Südamerikas |
|---|---|---|
| Brasilien | 215.3 | 49,2 % |
| Kolumbien | 51.8 | 11,8 % |
| Argentinien | 45,8 | 10,5 % |
| Peru | 33.7 | 7,7 % |
| Venezuela | 28.4 | 6,5 % |
| Chile | 19.5 | 4,5 % |
| Andere | 43,5 | 9,9 % |
2. Bevölkerungswachstumsrate
Die Bevölkerungswachstumsrate Südamerikas zeigt einen Abwärtstrend mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 0,9 % im Jahr 2023. Die Bevölkerungswachstumsraten der wichtigsten Länder sind wie folgt:
| Land | jährliche Wachstumsrate |
|---|---|
| Brasilien | 0,7 % |
| Kolumbien | 1,1 % |
| Argentinien | 0,9 % |
| Peru | 1,2 % |
| Venezuela | -1,5 % |
3. Bevölkerungsdichte
Südamerika weist eine relativ geringe Bevölkerungsdichte auf, die durchschnittlich 24 Personen/km² beträgt. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Ländern:
| Land | Bevölkerungsdichte (Person/Quadratkilometer) |
|---|---|
| Ecuador | 72 |
| Kolumbien | 46 |
| Brasilien | 25 |
| Argentinien | 16 |
| Bolivien | 11 |
4. Urbanisierungsgrad
Südamerika ist mit einer durchschnittlichen Urbanisierungsrate von 83 % eine der am stärksten urbanisierten Regionen der Welt. Die Urbanisierungsraten der wichtigsten Länder sind wie folgt:
| Land | Urbanisierungsrate |
|---|---|
| Argentinien | 92 % |
| Uruguay | 95 % |
| Brasilien | 87 % |
| Peru | 79 % |
| Paraguay | 62 % |
5. Merkmale der Bevölkerungsstruktur
1.Altersstruktur: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Südamerika beträgt 31 Jahre und es befindet sich in einer Zeit der demografischen Dividende. Das Durchschnittsalter beträgt 33 Jahre in Brasilien und 31 Jahre in Kolumbien.
2.Geschlechterverhältnis: Das Gesamtverhältnis Männer zu Frauen ist grundsätzlich ausgeglichen und liegt bei 0,98:1. In einigen Ländern wie Argentinien und Uruguay ist der Frauenanteil jedoch etwas höher.
3.Rassenzusammensetzung: Die ethnische Zusammensetzung Südamerikas ist komplex und umfasst hauptsächlich: - Bevölkerung gemischter Rassen: etwa 50 % - Europäer: etwa 35 % - Afrikaner: etwa 10 % - Ureinwohner: etwa 5 %
6. Bevölkerungsentwicklungstrend
Prognosen der Vereinten Nationen zufolge wird die Bevölkerung Südamerikas bis 2050 etwa 510 Millionen erreichen. Zu den wichtigsten Entwicklungstrends gehören:
1. Das Bevölkerungswachstum verlangsamt sich weiter und wird voraussichtlich im Jahr 2050 auf 0,4 % sinken
2. Der Alterungsprozess beschleunigt sich und der Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre wird von derzeit 8 % auf 18 % steigen.
3. Der Urbanisierungsprozess schreitet weiter voran und es wird erwartet, dass die Urbanisierungsrate im Jahr 2050 88 % erreichen wird
4. Die Zunahme der internationalen Migration, insbesondere der Zustrom venezolanischer Flüchtlinge, wirkt sich auf die regionale Bevölkerungsverteilung aus.
7. Zusammenhang zwischen Bevölkerung und Wirtschaft
Die Bevölkerungsverteilung Südamerikas hängt eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung zusammen:
1. Die Region Sao Paulo in Brasilien hat 22 % der Bevölkerung des Landes und trägt 33 % zum BIP bei.
2. In der argentinischen Metropolregion Buenos Aires leben 33 % der Bevölkerung des Landes und 45 % seines BIP.
3. In Küstengebieten leben 75 % der südamerikanischen Bevölkerung und 85 % der Wirtschaftsaktivitäten
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Südamerika derzeit etwa 438 Millionen Einwohner hat und sich in einer Phase des demografischen Wandels befindet. In den kommenden Jahrzehnten wird die Region mit zahlreichen Herausforderungen und Chancen konfrontiert sein, wie etwa Urbanisierung, Alterung und Wirtschaftswachstum.
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